Published on 19. Februar 2010
Waganga heißt die Online-Suchmaschine, mit der die Firma medicus felix Patienten die Suche nach geeigneten Ärzten vereinfacht.
Bisher musste ein Patient auf der Suche nach Bewertungen eines Arztes, der ihm empfohlen wurde, das gesamte Internet durchsuchen, um sich ein umfassendes Bild von dem Arzt zu machen. Dieses mühsame Verfahren erleichtert ab sofort die Suchmaschine www.waganga.de, denn hier finden Patienten alle Bewertungen eines Arztes im Internet und bekommen diese übersichtlich dargestellt. Auswertungen und statistische Angaben vervollständigen das Bild und helfen, die Leistung eines Arztes umfassend zu beurteilen.
“Waganga” ist die Aussprache des Wortes für „Ärzte“ in der ostafrikanischen Sprache Swahili.
medicus felix ist ein Informationsportal, das Ärzte zu den Themen Arztwerbung und Praxismarketing informiert. Außerdem bietet die Unternehmensberatung medicus felix, die das Informationsportal betreibt, Ärzten und Praxisgemeinschaften konkrete Hilfe im Bereich Marketing, Werbung und Management an.
Quelle: medicus felix GbR, Hamm (www.medicusfelix.de)
Published on 14. Februar 2010
Von Arne Süßmuth
Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte, qualitätsgesicherte, auf Leitlinien basierende Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen. Ziele der DMP sind unter anderem die Verbesserung der Lebensqualität der teilnehmenden Patienten, die Reduzierung von Risikofaktoren und die Verringerung von Folgeerkrankungen durch regelmäßige, standardisierte Untersuchungen und koordinierte, leitliniengerechte Behandlungen der Patienten durch die teilnehmenden Hausärzte und/oder die Fachärzte. In Hessen wurde das DMP für Diabetes mellitus Typ 2 im Jahre 2003 eingeführt.
Die hier vorliegende Analyse des DMP Diabetes mellitus Typ 2 in Hessen stellt den Grad der Zielerreichung in Bezug auf die medizinischen und ökonomischen Parameter im Untersuchungszeitraum (2003-2006) dar. Grundlage dieser Analyse waren die bereits veröffentlichten Qualitätsberichte, Zwischen- und Abschlussberichte zur Evaluation der DMP von zwei hessischen Landesverbänden der Krankenkassen. Diese Berichte wurden in Bezug auf die einzelnen, seit Einführung der DMP vorgegebenen Ziele in Form einer systematischen Übersicht analysiert und mit beweisgestützten Leitlinien verglichen. Zusätzlich wurde anhand von Vergleichen mit Krankheitskostenstudien zum Diabetes mellitus zusammenfassend ausgewertet, ob sich ein ökonomischer Nutzen aus der Durchführung des DMP ableiten läßt.
Diese unabhängige Untersuchung kommt unter anderem zu dem Schluss, dass die vorgegebenen Therapieziele innerhalb des DMP weitestgehend den Empfehlungen bereits vorliegender, anerkannter Leitlinien entsprechen und sich deutliche medizinische Erfolge z.B. bezüglich der Blutdrucksenkung, der Reduktion des Raucheranteils, der Wahrnehmung von Schulungen und der Durchführung von augenärztlichen Untersuchungen innerhalb der Gruppen der Teilnehmer nachweisen lassen. Entwicklungsbedarf für weiterführende Maßnahmen besteht hingegen offensichtlich noch im Bereich der Gewichtsreduktion, da hier bis zum Ende des Beobachtungszeitraums keine positiven Ergebnisse erzielt wurden.
Weiter zur Analyse (PDF)
Quelle: health-manager.de
Published on 15. Januar 2010
Die in diesem Gesundheitsblog enthaltenen Gesundheitsinformationen können eine persönliche Beratung nicht ersetzen; sprechen Sie daher bei gesundheitlichen Beschwerden immer mit Ihrem Arzt oder einem entsprechendem Experten!
Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte unverzüglich die bundeseinheitliche Notruf-Nr.: 112
Published on 15. Januar 2010
Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung haben – wie das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) in einer Pressemitteilung vom 5. Januar 2010 mitteilt – gemeinsam einen Katalog mit Qualitätsanforderungen für Arztbewertungsportale herausgegeben.
In den vergangenen Jahren haben sich im Internet – so resümiert das ÄZQ – zahlreiche Arztbewertungsportale etabliert, die sich qualitativ stark unterscheiden. Mit wenigen Ausnahmen sind sie Nutzern keine große Hilfe wenn es darum geht, den geeigneten Arzt für die persönlichen Bedürfnisse zu finden. Denn ein Patient bewertet seinen Arzt meist nach sehr subjektiven Kriterien: Freundlichkeit, Erreichbarkeit oder Wartezeiten. Die derzeit vorhandenen Portale machen dies zum Teil nur unzureichend deutlich. Sie unterscheiden sich außerdem stark in Bezug auf die Bewertungsverfahren und deren Verständlichkeit.
Bewertungsportale werden aber Im Gesundheitswesen, so das in Berlin ansässige Zentrum, an Bedeutung zunehmen. Umso wichtiger sei es, allgemein gültige Qualitätsstandards für die Online-Bewertung von Ärzten und Krankenhäusern zu entwickeln. Das Einhalten dieser Standards solle die Verlässlichkeit der angebotenen Information gewährleisten.
Vor diesem Hintergrund haben Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung durch einen Expertenkreis des ÄZQ einen Katalog von Qualitätsanforderungen für Arztbewertungsportale erarbeiten lassen. Die Qualitätsanforderungen beziehen sich auf rechtliche – besonders datenschutzrechtliche – inhaltliche und technische Aspekte sowie auf Fragen der Verständlichkeit, Transparenz und Pflichten des Herausgebers. Sie richten sich an Anbieter und Nutzer von Bewertungsportalen: Nutzer können, so heisst es in der Pressemitteilung, an Hand der formulierten Kriterien die Qualität eines Angebotes prüfen. Für Entwickler und Bereitsteller von Portalen könne der Katalog Grundlage sein, das eigene Angebot zu optimieren. Ein weiterer Katalog mit Qualitätsanforderungen für Klinikbewertungsportale soll noch in 2010 erscheinen.
Die Checkliste steht unter http://www.aezq.de/edocs/pdf/info/arztportale-modul-1 zum kostenlosen Download bereit. Unter http://www.arztbewertungsportale.de ist auch eine HTML-Version abrufbar.