Von Arne Süßmuth
Eine durchgeführte Online-Umfrage zum Thema „Körperliche Aktivitäten“ zeigt auf, dass weniger als die Hälfte der Teilnehmer regelmäßig Sport oder Fitness treiben bzw. sich ausreichend bewegen. Hintergrund der Umfrage war, dass Bewegungsmangel als Risikofaktor für bestimmte (chronische) Erkrankungen gilt und demgegenüber eine ausreichende tägliche Bewegung dazu beitragen kann, das Risiko, eine chronische Krankheit zu bekommen, zu reduzieren.
Jeweils 7 Fragen aus 6 Fragegruppen sollten die 68 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der online auf Info-Gesundheit.de durchgeführten Umfrage beantworten. Insgesamt nahmen 30 weibliche (44,12%) und 38 männliche Besucher (55,88%) an der Umfrage teil und beantworteten die Fragen. 57 Teilnehmer (83,82%) gaben an, in Deutschland zu wohnen und 11 Teilnehmer (16,18%) wohnen laut eigener Angabe in einem anderen Land.
Die meisten Teilnehmer kommen aus den Altersgruppen der 21- bis 30-Jährigen (17 TN / 25%) und der 31- bis 40-Jährigen (23 TN / 33.82%). In der Altersgruppe der bis 15-Jährigen befinden sich 2 Teilnehmer (2,94%), jeweils 3 Teilnehmer sind 16 bis 18 Jahre (4,41%) bzw. 19 bis 20 Jahre alt (4,41%). Zwischen 41 und 50 Jahre alt sind 12 Teilnehmer (17,65%) und 5 Teilnehmer sind 51 bis 60 (7,35%) Jahre alt. 3 Teilnehmer (4,41%) sind 61 Jahre und älter.
Auf die Frage „Treiben Sie regelmäßig Sport oder Fitness“ antworteten 31 Teilnehmer (45,59%) mit „Ja“ und 37 Teilnehmer (54,41%) mit „Nein“.
Jeder vierte Teilnehmer bewegt sich zu wenig
Nur 13 Teilnehmer (19,12%) sind laut eigenen Angaben mindestens 45 Minuten täglich körperlich aktiv (z.B. Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen), 14 Teilnehmer (20,59%) sind 30 bis 45 Minuten täglich aktiv. 24 Teilnehmer (35,29%) sind nur ca. 30 Minuten täglich aktiv und 17 Teilnehmer (25%) sind sogar weniger als 30 Minuten täglich aktiv.
Dies bedeutet, dass sich ein Viertel der Teilnehmer täglich weniger als ausreichend bewegt. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine mäßige körperliche Aktivität von mindestens 30 Minuten täglich (http://www.who-tag.de/2002themen_flyer2002.htm). Jedoch gaben mehr als die Hälfte der Befragten (47 TN / 69,12%) an, sich in der vergangenen Woche mindestens 1 Mal mit einer Dauer von mindestens 30 Minuten körperlich betätigt zu haben.
Das Auto ist das am häufigsten genutzte Fortbewegungsmittel
Auf die Frage, wie sich die Teilnehmer auf alltäglichen Wegstrecken (z.B. zur Arbeit, Schule, zum Einkauf) überwiegend fortbewegen, antworteten 36 Teilnehmer (52,94%) „mit dem Auto“. Die nach dem Auto am häufigsten genutzten Fortbewegungsmittel sind das Fahrrad (16 TN / 23,53%) und der Bus bzw. die Bahn (genutzt von 13 TN / 19,12%). 30 Teilnehmer (44,12%) gehen auf alltäglichen Wegstrecken zu Fuß und 7 Teilnehmer (10,29%) benutzen sonstige Fortbewegungsmittel.
Quelle: Nicht repräsentative Online-Umfrage von Info-Gesundheit.de ®,
(Enddatum: 20.12.2009) mit dem Tool opensurveypilot.




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Bewegung ist halt so anstrengend und draussen ist es so bitter kalt
Aber grundsätzlich stimmt es schon und dagegen hilft wohl auch keine [... Videospiele-Konsole]*
*Kommentar redaktionell bearbeitet: Markenname gelöscht
| 9. Januar 2010 @ 17:55
Bewegungsmangel fällt heutzutage schon unter Zivilisationskrankheit. Erschreckend ist dies nicht nur bei Erwachsenen, sondern besonders bei Kindern, die viel zu viel Zeit vor dem PC oder Fernseher verbringen. Das zieht sich dann bis in das Erwachsenenleben durch und irgendwann ist Bewegung vor der [... Videospiele-Konsole]* der einzige “Sport”. Hinzu kommt noch eine falsche Ernährung, was daraus wird ist immer deutlicher zu erkennen wenn man mal im Schwimmbad die Augen aufmacht.
*Kommentar redaktionell bearbeitet: Markenname gelöscht
| 25. Januar 2010 @ 04:14